Weizenblattläuse

 

Weizenblattläuse sind aufgrund ihrer hohen Vermehrungsrate und der geringen Größe hervorragend als Futter für Dendrobaten und deren Jungfrösche geeignet. Die Zucht ist nicht besonders schwierig und geruchsneutral. Sie stellen daher eine gute Alternative zu Drosophila dar.

Als Saatgut nehme ich Bioweizen aus dem Supermarkt, den ich für 10 – 12 Stunden komplett mit Wasser bedecke. Nach dieser Zeit wird der Weizen gründlich unter fließendem Wasser ausgespült, bis keine Trübung mehr im Wasser zu sehen ist. Verzichtet man auf das spülen, kommt es eher zur Schimmelbildung. Beschädigte Körner werden aussortiert. Jetzt kann der deutlich aufgequollene Weizen gesät werden.

Als Behälter kommen bei mir 1 Liter Dosen zum Einsatz, welche ich ohne Probleme reinigen und mehrmals verwenden kann. Diese Dose befülle ich ca. 4 cm hoch mit Blumenerde. Darauf verteile ich dann eine Schicht des Weizens. Diese sollte nicht zu dick sein, da der Ansatz sonst schnell zur Schimmelbildung neigt. Die so vorbereiteten Dosen decke ich mit Frischhaltefolie ab und stelle sie an einen dunklen Ort.

Nach 2 Tagen tausche ich die Folie gegen feines Nylongewebe. Jetzt wird der Ansatz auch zum ersten Mal gegossen. Zu frühes Gießen führt ebenfalls zu Schimmelbildung.

Sobald die Pflanzen ca. 4 cm hoch sind, können sie mit ca. 30 Läusen angeimpft werden. Die Tiere benötigen eine Beleuchtung von 12 Stunden pro Tag.  Im Sommer funktioniert die Zucht auch auf der Fensterbank, jedoch sollten die Dosen keiner prallen Mittagssonne ausgesetzt sein. Bei Temperaturen von 20 ° C – 22 ° C habe ich die besten Ergebnisse erzielt.

 

Nach einer Woche können Läuse zur Verfütterung entnommen werden. Dazu drückt man den Becher über der Erde leicht zusammen, hält ihn leicht schräg und klopft die Blattläuse heraus.

Ich setze neuen Weizen an, sobald ich den vorherigen Ansatz mit Läusen versehen habe.



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