Drosophila

 

Aufgrund ihrer hohen Reproduktionsrate ist die Fruchtfliege sehr gut als Futtertier für Dendrobaten geeignet. Sie ist in zwei Varianten erhältlich, als Drosophila Melanogaster (kleine Fruchtfliege) und Drosophila Hydei (große Fruchtfliege).

Die Zucht läuft bei beiden Arten gleich ab. Man benötigt einen Nährbrei, in den die Fliegen ihre Eier ablegen. Im Internet sind unzählige Rezepte für diesen Brei zu finden. Ich halte den Brei so einfach wie möglich. Zarte Haferflocken werden mit Schmelzflocken, Backhefe und Zucker zu einem Pulver zermalen, welches dann bei Bedarf einfach mit Wasser zu einem dickflüssigen Brei angerührt wird. Nach einer Stunde ist die Masse aufgequollen, sodass noch etwas Wasser, Orangensaft oder Essig hinzugegeben werden sollte.

Dieser Brei wird jetzt 2 cm hoch in einen Becher mit einem Volumen von 0,5 – 1 Liter gefüllt. Darauf wird eine Hand voll Holzwolle gegeben. Der Becher wird nun mit 20 – 50 Fliegen (je nach Größe des Bechers) angeimpft und mit einer Lage Nylongewebe verschlossen.

Bei Temperaturen um 20 ° C dauert es je nach Art 2 oder 3 Wochen, bis die neuen Fliegen schlüpfen.  Vor dem Verfüttern sollten sie noch aufgewertet werden, da sie unbehandelt nur über wenige Nährstoffe verfügen. Dies kann mittels Obst, Multivitaminsaft oder Sanostol erfolgen. Die Fliegen lassen sich ebenfalls gut mit Vitaminpulver bestäuben, allerdings putzen sie das Pulver bald ab.

Ich nutze für die Zucht sowohl Dosen von 0,5 Liter, als auch von 1 Liter Volumen. Nimmt man etwas stabilere Dosen, so kann man diese leicht reinigen und somit mehrmals verwenden. Als Deckel nutze ich inzwischen nicht mehr das angesprochene Nylongewebe, sondern den mitgelieferten Deckel der Dose, in den ich feinen Filterschwamm aus der Aquaristik eingesetzt habe. Dies erleichtert die Entnahme der Fliegen, da der Deckel nur einen Spalt geöffnet werden muss und die Fliegen so kontrolliert entnommen werden können.



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