Argent. Waldschabe

 

Dieses Futtertier halte ich nur für die Weißbauchigel. Auch die Jungtiere kommen als Futter für Dendrobaten aufgrund ihrer Größe nicht in Frage.

Die Argentinische Waldschabe ist ein halbwegs harmloser Vertreter der Schaben. Sie kann keine glatten Flächen hochklettern und vermehrt sich nur bei Temperaturen ab 27 ° C. Die Weibchen tragen die Eier am Körper und bringen die  lebendigen Jungtiere zur Welt. Ein entwichenes Weibchen legt also keine Eipakete ab, aus denen dann unzählige Jungtiere schlüpfen. Adulte weibliche Tiere sind sehr gut zu erkennen, da sie nicht, wie die Männchen, über lange Flügel verfügen.

Die Haltung und Zucht dieser Schabenart ist sehr unkompliziert. Es eignen sich Plastikboxen in den für mich üblichen Maßen. Diese werden mit Eierkartons ausgelegt, welche den Tieren als Lauffläche und Versteck dienen. Die Weibchen bevorzugen diese Kartons auch, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. In den Deckel arbeite ich fast über die komplette Breite und Länge eine Lüftung aus feinem Filterschwamm aus der Aquaristik ein. Ohne diese Lüftung neigen die Boxen schnell zur Schimmelbildung, was wiederum Milben anlockt. Die Flügel der Männchen werden eher selten zum Fliegen eingesetzt. Arbeiten an einer offenen Box sind in der Regel also problemlos möglich.

Die Zucht funktioniert am besten zwischen 28 ° C und 30 ° C. Wärmere Temperaturen kann ich nicht empfehlen, da diese auf Dauer nicht gut vertragen werden. Zu geringe Temperaturen wirken sich negativ auf die Entwicklungszeit aus.

Gefüttert werden die Schaben mit Trockenfutter (Gemüseflocken) oder geraspelter Karotte. Bei regelmäßiger Fütterung mit Gemüse muss kein Wasser zugegeben werden, was sich positiv auf das vorhandene Schimmel- und Milbenrisiko auswirkt. Die Fütterung erfolgt alle 3 – 5 Tag.

Verfüttert werden nur adulte Männchen.



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