Unterbringung

Bei der Haltung von Weißbauchigeln haben sich Holzterrarien in den Maßen ab 100 cm x 60 cm x 60 cm (B x T x H) für ein Tier bewährt. Nagerkäfige sind für die Haltung ebenso ungeeignet, wie alte Aquarien. Neben der bereits angesprochenen Fläche muss ein geeignetes Terrarium über eine gute Lüftung verfügen. Zur leichteren Reinigung sollten sich 2 Schiebescheiben aus Glas an der Vorderseite befinden.

Die Einrichtung fällt bei den Tieren recht überschaubar aus, um ihnen nicht zuviel Platz zum Laufen zu nehmen. Ein stabiler Wassernapf, welcher immer frisches Trinkwasser bereit hält, eine kleine Futterschüssel, ein Holzhaus als Rückzugsort, ein Schlafsack (etwas größer als ein Waschlappen) und einige Schieferplatten (um die Krallen abzunutzen) und eine Erdkiste reichen völlig aus.

Als Bodengrund kommen mehrere Materialien in Frage. Das überall erhältliche Kleintierstreu ist saugfähig und kann von den Tieren verwendet werden, um z. B. das Holzhaus auszukleiden. Es bietet jedoch den Nachteil, dass die Tiere nicht richtig scharren können und sich die Krallen nicht abnutzen. Dies ist mit Terrarienerde möglich, allerdings ist dieser häufig Sand beigemischt, welcher zu Verletzungen zwischen den Zehen führen kann. Erde hat zudem den Vorteil, dass sich Futtertiere teilweise darin verstecken, die dann vom Igel erst ausgegraben werden müssen. Es ist wirklich faszinierend, wie ausdauernd ein Igel die Erde durchsucht, wenn er den Geruch von Futter in der Nase hat.

Die Terrarien unserer Igel sind überwiegend mit Kleintierstreu ausgelegt, in einer Ecke befindet sich eine Kiste mit Erde.

Eine tägliche Kontrolle des Terrariums ist erforderlich. Grobe Verunreinigungen sollten sofort entfernt werden, eine Komplettreinigung erfolgt einmal pro Woche.



Comments are closed.



©2019 Entries (RSS) and Comments (RSS)  Raindrops Theme