Allgemeines

Afrikanische Weißbauchigel kommen im gesamten mittleren Afrika vor. Sie sind deutlich kleiner als der Europäische Braunbrustigel und ernähren sich hauptsächlich von Insekten.

Sie sind, wie auch ihre einheimischen Verwandten, nachtaktiv. Tagsüber ziehen sie sich in ein ruhiges Versteck zurück. In ihrem natürlichen Lebensraum leben die Tiere als Einzelgänger, eine Vergesellschaftung mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen ist in Gefangenschaft möglich. Da dies jedoch nicht der Lebensweise der Tiere entspricht, halten wir unsere Tiere getrennt.

Wie auch unsere einheimischen Igel legen Afrikanische Weißbauchigel in freier Natur weite Strecken auf der Suche nach Nahrung zurück. Daher ist es zwingend erforderlich, den Tieren den dringend benötigten Auslauf zu gewähren. Eine dauerhafte Haltung im Terrarium ist nicht artgerecht!

Als Terrarium haben sich Holzterrarien bewährt. Aufgrund des großen Bewegungstriebes der Tiere sollten diese über ein nicht zu kleines Maß verfügen. Für ein Tier halte ich ein Terrarium in den Maßen 100 cm x 60 cm x 60 cm für das absolute Minimum. Es dient den Tieren in erster Linie als Schlafplatz. Auch ein großes Terrarium kann den abendlichen Auslauf jedoch nicht ersetzen.

Obwohl die Tiere über ein ansprechendes Erscheinungsbild verfügen und in Gefangenschaft bei entsprechender Pflege handzahm werden, sollten sie nicht als Kuscheltier angesehen werden. Auch wenn inzwischen Nachzuchten in unzähligen Farbformen angeboten werden, handelt es sich um ein Wildtier, welches auch als solches gepflegt werden will.

Bei richtiger Pflege handelt es sich um sehr interessante und liebenswerte Geschöpfe.



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